Was?

"Die Linke machte einmal den Fehler anzunehmen, daß sie ein Monopol auf Antikapitalismus hätte; oder umgekehrt: daß alle Formen des Antikapitalismus zumindest potentiell fortschrittlich seien. Dieser Fehler war verhängnisvoll – nicht zuletzt für die Linke selbst.” Moishe Postone, 1974

"Neofaschistische Strömungen in aller Welt gehen... mit dem antisemitischen islamistischen „Widerstandskampf“ konform, obwohl sie gleichzeitig rassistische Stimmungen gegen Migranten aus den islamischen Ländern schüren. Auch große Teile der globalen Linken begannen umstandslos die Glorifizierung des alten „Antiimperialismus“ auf die islamistischen Bewegungen und Regimes zu übertragen. Das kann nur als ideologische Verwahrlosung gekennzeichnet werden, denn der Islamismus steht gegen alles, wofür die Linke jemals eingetreten ist; er verfolgt jedes marxistische Denken mit gnadenloser Unterdrückung und Folter, er stellt Homosexualität unter Todesstrafe und behandelt die Frauen als Menschen zweiter Klasse." Robert Kurz, "Der Krieg gegen die Juden" 2009

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Dienstag, 10. Mai 2011

Wuppertal: Versagen von Stadt und Presse, gelungene Proteste

Karikatur in der offiziellen Broschüre der Konferenz

Am Samstag war Wuppertal stolzer Austragungsort der 9. Konferenz der Palästinenser in Europa. Trotz starker Kritik verschiedene Organisationen aus mehreren Ländern, die auf die Teilnahme von Islamisten und die deutliche Nähe der Veranstalter zur Hamas hingewiesen hatten, stellten sich alle Ratsfraktionen Wuppertalsausdrücklich hinter die Veranstaltung. Schließlich wurden 5000 Freunde des Kampfes gegen Israel erwartet, die man keinesfalls verärgern wollte.
Schon mittags waren sich dann alle einig: Ein friedliches, entspanntes Volksfest in und um die Unihalle, mehr nicht. Das lokale Fernsehen zeigte rührende Bilder von Palifolklore, Kindern auf Hüpfburgen und leere Stuhlreihen. Denn bis zum Nachmittag waren höchstens 1500 Israelfeinde (inklusive Flotten-Inge Höger und Hermann Dierkes) zum Kongreß gekommen. Die Westdeutsche Zeitung ließ sich nicht davon beirren, behauptet nach wie vor „5000 kamen dann auch„, obwohl auch die Lokaljournalisten wissen sollten, dass die Halle nur 4100 Menschen Platz bietet. Weiterlesen, mit den Redebeiträgen auf Video: http://clarificationoffact.wordpress.com/2011/05/09/wuppertal-versagen-von-stadt-und-presse-gelungene-proteste/

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