Was?

"Die Linke machte einmal den Fehler anzunehmen, daß sie ein Monopol auf Antikapitalismus hätte; oder umgekehrt: daß alle Formen des Antikapitalismus zumindest potentiell fortschrittlich seien. Dieser Fehler war verhängnisvoll – nicht zuletzt für die Linke selbst.” Moishe Postone, 1974

"Neofaschistische Strömungen in aller Welt gehen... mit dem antisemitischen islamistischen „Widerstandskampf“ konform, obwohl sie gleichzeitig rassistische Stimmungen gegen Migranten aus den islamischen Ländern schüren. Auch große Teile der globalen Linken begannen umstandslos die Glorifizierung des alten „Antiimperialismus“ auf die islamistischen Bewegungen und Regimes zu übertragen. Das kann nur als ideologische Verwahrlosung gekennzeichnet werden, denn der Islamismus steht gegen alles, wofür die Linke jemals eingetreten ist; er verfolgt jedes marxistische Denken mit gnadenloser Unterdrückung und Folter, er stellt Homosexualität unter Todesstrafe und behandelt die Frauen als Menschen zweiter Klasse." Robert Kurz, "Der Krieg gegen die Juden" 2009

Diese Plattform ist ein Zusammenschluss parteiunabhängiger und autonomer linker Gruppen und Personen in Bayern.

Mittwoch, 27. April 2011

Offene Volksverhetzung der LINKE.Duisburg

Informiert euch über die "Judenpresse"!
"Tretet der moralischen Erpressung durch den sogenannten Holocaust entgegen! Wahrheit macht Frei !"


Nachdem auf einem Landesparteitag der  LINKE Süden (Bayern) und mit einer Aktion in Zusammenhang mit der der LINKE Norden (Bremen) bereits ein Israelboycott gefordert wurden, wollte der LINKE Westen (Duisburg) nicht zurückstehen. Um die GenossInnen AntizionistInnen zu übertrumpfen, griff man auf gute Freunde bei Radio Islam (http://www.abbc.net/islam/deutsch/deutsch.htm) zurück, die ebenfalls eine lange, antisemitische Traditionslinie aufweisen können. 


Zu den dort angebotenen Texten gehören neben Hitlers "Mein Kampf" auch die "Protokolle der Weisen von Zion."  Aus dem Konvolut verlockender Schriften griff man sich dann ein mit einem Hakenkreuz in einem Davidstern verziertes Flugblatt, in dem es heißt:  


NIE WIEDER KRIEG FÜR ISRAEL! 
Informiert euch über die wahren Hintergründe des Judaismus! 
Tretet der moralischen Erpressung durch den sogenannten Holocaust entgegen! Wahrheit macht Frei! 
Informiert euch über die "Judenpresse"!  


So lauteten die Aufforderungen, die man bis heute der Website der LINKE.Duisburg entnehmen konnte. Bei der Jugendorganisation ´solid fand man ebenfalls diese und andere Aufforderungen.  Nachdem nun Anzeigen wegen Volksverhetzung bei der zuständigen Staatsanwaltschaft eingingen und sich mehrere Blogs dieser Sache annahmen, wurden eiligst alle Links und Dokumente gelöscht. Im Zeitalter des Internet ist es allerdings vergebens, seine Spuren verwischen zu wollen.




Ein mit einer Swastika (Hakenkreuz) kombinierter Davidsstern und andere Scheußlichkeiten.
Hier gibt es bereits umfassende Berichterstattung:    


http://www.ruhrbarone.de/die-linke-duisburg-antisemitische-hetze-zum-download/  


http://npd-blog.info/2011/04/27/nazi-hetze-bei-der-linkspartei/  


http://reflexion.blogsport.de/2011/04/27/die-linke-gegen-israel/  


Da kann man mal sehen, wo SPD und Grüne keine Konfliktpunkte haben, schließlich gibt es ja einen Kooperationsvertrag:  "Rot-Rot-Grün in Duisburg besiegelt":: http://neues-deutschland.warenform.de/artikel/193688.rot-rot-gruen-in-duisburg-besiegelt.html

Anhänger der Duisburger Linken verbreiten, das antisemitische Flugblatt auf Seiten der Linken Duisburg sei vielleicht im Rahmen eines Workshops, einer Mailingliste oder ähnlichem als Anschauungsobjekt im Rahmen einer Aufklärung – wie bei uns – auf dem Server der Duisburger Linken gelandet. Das Hetzblatt sei aber nirgendwo verlinkt und nicht zur Veröffentlichung bestimmt gewesen, sondern nur zufällig über Google zu finden gewesen. 

Das ist natürlich Unfug. Hier der Screenshot der Seite, auf der das Hetzblatt im Stürmer-Stil abgelegt war. Der Link zum Hetzblatt findet sich unter dem dritten Beitrag. “Boykottiert den Apartheitstaat Israel” Der Link ist bezeichnet mit den Worten: “NIE WIEDER KRIEG FÜR ISRAEL”Der Beitrag selbst ist wortwörtlich aus dem Flugblatt abgeschrieben.
Mark Seibert (Bundesgeschäftsstelle LINKE) in einem Kommentar: “Nein, das ist nicht unklar. Der Link war im Bereich Politik, Rubrik “Material” als Download-Link zu finden. Der begleitende Text warb um Beteiligung an Aktionen. Leider.”

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